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KOMAGE Mechanische Pressen |
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Maschinenkonzept
Im Mittelpunkt der Entwicklung stand die Idee ein Maschinenkonzept ins Leben zu rufen, das die größtmögliche Hubleistung für die unterschiedlichsten Anforderungen der Formteilehersteller erzielen kann.
Hieraus wurden verschiedene Studien entwickelt und auf die technischen Vorteile untersucht. Das Erfolgsversprechende Pressenkonzept "M" wurde anlässlich einer Präsentation im September 2004 dem fachkundigen Publikum in Kell vorgestellt.
Krafteinleitung
Bei Pulverpressen ist es erforderlich die Krafteinleitung zentrisch zu gestalten. Dadurch breitet sich der Kraftfluss gleichmäßig auf die Stempel aus und verhindert eine ungleichmäßige Belastung der Presse.
Damit wird ein erhöhter Verschleiß verhindert was die Lebensdauer erhöht und Störungen eliminiert.
Je höher die Presskräfte sind, umso schwerwiegender ist dieser Effekt. Presskraft heranreichen sollen.
Als Lösung für die Aufgabenstellung wurde der Antrieb in das Pressenoberteil integriert. Ein Excenter wird über ein Getriebe bewegt, welcher direkt mit dem Oberkolben verbunden ist. Diese Anordnung garantiert eine kurze Anbindung zum Punkt der Krafteinleitung und minimiert Stauchungen im Oberkolben.
Matrizentischabzug
Die gleichmäßige Krafteinleitung ist auch für den Abzug vorgesehen Hier wurde insbesondere der langjährigen Erfahrung in Bezug auf Einstellmöglichkeiten für die einzelnen Pressprozesse rechnung getragen.
Durch eine von KOMAGE neu entwickelte Nockenanordnung sind Abzugskräfte für die Matrize von mindestens 75% der Presskraft erreichbar. Durch den konsequent steifen Aufbau des Maschinenantriebs im Pressoberteil wurde es möglich, die Abzugsenergie direkt aus der Hauptantriebswelle zu beziehen.
Insbesondere ist hier der Vorteil darin zu sehen, dass nahezu 100% der Kraft für das Freilegen des Grünlings zur Verfügung stehen.
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Gegenhaltekraft der Matrize
Tragendes Element ist die Verriegelung der Matrize um ein eliminiertes Pressen mit dem Oberstempel einzuleiten. Insbesondere bei abgestuften Matrizen ist eine vibrationsfreie Ver- und Endriegelung zwingen notwendig um Rissbildung im Pressteil zu vermeiden.
Bei der neuen KOMAGE Presse der Modellreihe „M“ wurde die Matrizentischverriegelung aus diesem Grund zentrisch gelagert. Gegenhaltekräfte von 75% der Nennleistung der Presse sind garantiert. Eine schonende Endriegelung mit dem unmittelbar eingeleiteten Abzug der Matrize sorgt für einen weichen Übergang und schonende Bewegung für das Pressteil.
Gleichlauf von Oberstempel und Matrize
Die Gleichlaufbewegung von Oberstempel und Matrize ist Standardausstattung der neuen „M“ Presse. Die Matrize kann an jedem beliebigen Punkt nach dem Eintritt des Oberstempels in die Matrize synchronisiert werden um ein Pressen mit dem Unterstempel zu erzeugen.
Fülleinrichtung
Die Fülleinrichtung wird standardmäßig durch einen mechanischen Antrieb bewegt. Durch die mechanische Kopplung des Antriebes an die Presse hat eine Hubzahlanpassung gleichzeitig eine Angleichung der Füllbewegung zur Folge. Dies schließt Kollisionen bei Hubzahländerung aus, gibt Sicherheit für den Einrichter und vermeidet Schäden an Werkzeug und Fülleinrichtung.
Geschwindigkeit
Die Minimierung von Bauteilen im Oberkolbenbereich führt zu einer Reduzierung von bewegten Massen und hat auf die Dynamik der Presse einen positiven Einfluss. Folglich sind Hubzahlen von 50 Hüben/Minute bei einer 50 Tonnen Presse erreichbar ! |
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